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Unter’m Hut

Wem vertrauen Sie sich an?

Ob mit oder ohne Hut, mein Name ist Christian Fessel.
Ich bin Regie-Kameramann und Fotograf (speziell Landschaft, Fine Art, Architektur). Zudem war ich über viele Jahre hinweg der Leiter der sogenannten „Infostation Siemensstadt“ für das UNESCO-Weltkulturerbe „Siedlungen der Berliner Moderne – Großsiedlung Siemensstadt / Ringsiedlung“
Seit vielen Jahren leite ich PhotoWalks an, gebe Workshops und führe Sie zu unbekannteren Orten in Berlin, London und Venedig – als „Mann mit Hut Touren„.


Ein kurzer Lebenslauf.

Damals.

Ausgebildet wurde ich an der damaligen SFOF Berlin (heute Teil der UdK Berlin) als Kameramann. Abschluß 1986. Anschließend Dreharbeiten für’s TV und bei freien Produktionen, beispielsweise für viele der damals angesagten Kurzfilme.

Umzug nach London. Lebensmittelpunkt dort für etwa acht Jahre. Tätig in erster Linie als Kameramann für MusicVideos, als auch Dozent an der London International Film School (heute LFS). Die Vorbereitung zu einer (leider nicht realisierten) Filmdokumentation, weckt mein Interesse an der Londoner Stadtgeschichte. Dieses Interesse soll sich später auf Berlin, dann Venedig übertragen.

Anschließend ein Jahr Ausbilder am Buck’s Rock Camp, Connecticut, USA. Hier für Bühnenlicht und mit erster Videotechnik.

Über all die Jahre hinweg immer wieder Tätig als Kameramann für Dokumentationen, MusicVideos und Filme. Immer wieder auch in Berlin.

Dann.

Neuer Lebensmittelpunkt Berlin. Hier nun in erster Linie tätig als Kameramann für Dokumentationen. Speziell schwierige Themen finden mein Interesse, z.B. Jugendliche der extremen rechten Szene, Fußball Hooligans oder auch Schulverweigerer.
Daneben allerdings ebenso PrimeTime-Features über beispielsweise Sterneköche (lange bevor es die Kochshows gab!) und Langzeitdokumentationen wie die Sanierung des Berliner Olympiastadions.

Von der Landesmedienanstalt bekam ich die TV-Lizenz für meine Sendung „Asmara“ im damaligen Offenen Kanal. Eine wunderbare Erfahrung mit größter Freiheit. Es war eine eher hochwertig hergestellte Wellness-Sendung und wohl die erste zu dieser Thematik. Damals wußte allerdings (noch) niemand etwas mit dem Begriff anzufangen. Dennoch: Es waren tolle Dreharbeiten an noch tolleren Orten.
Mit der Podcast-Welle um 2007 ging mein Comedy Audio-Podcast „Susanne Koch spricht“ bei iTunes auf Sendung. Gleich die erste Folge schaffte es zu einer „Empfehlung der iTunes-Reduktion„. In etwa 15 Folgen gab die fiktive Susanne Koch im kurpfälzischen Dialekt ihre Meinung zu so ziemlich allem ab. Improvisiert.

Diverse weitere TV-Projekte erlauben mir den Zugang zum unterirdischen, normalerweise nicht zugänglichen Berlin: Weiterer Nährboden für mein Interesse an der Stadthistorie. Mein Interesse an der Urbex- und Architekturfotografie wird intensiviert.
Des weiteren viel internationale Reisetätigkeit für Dreharbeiten für diverse Automarken. Bei der Deutschen Rallye Meisterschaft fungierte ich über fünf Jahre hinweg als Chef- und Helikopter-Kameramann.

Heute.

Kunst am Bau, Auftragsfotografie, Reportagen und Eigenproduktionen sind meine fotografischen, und immer noch filmischen, Schwerpunkte.

Unter'm Hut 3

Farbakzent im Großformat.
Mein Panorama „Vockerode IV“ in den Räumen der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung), Düsseldorf.

Seit ein paar Jahren führe ich zudem sogenannte „Photowalks“ oder „InstaWalks“ an: Stadtführung mal anders. In erster Linie im Ausland, beispielsweise oft zu den Biennalen in Venedig.
Zudem gebe ich Workshops zu Foto- und Filmthemen.

Von 2015 bis August 2020 nutzte ich die sogenannte „Infostation Siemensstadt“ als meine administrative Basis. Und als Ausstellungsraum.
Dieser wundervolle, sanierte Bauhaus-Bau wurde gleich zu Beginn meines Einzugs als Galerie für den „Europäischen Monat der Fotografie Off“ akzeptiert. Daneben weckte er mein Interesse für die Historie dieses unbekannten UNESCO-Welterbes, für das er als Informationsstelle gedacht ist und von der Deutsche Wohnen SE zur Verfügung gestellt wird.
Innerhalb dieser wenigen Jahre gelang es mir, die Besuchszahlen von Null (die Station lag vorher zwei Jahre brach) auf eine solide, vierstellige Zahl zu bringen und den Bekanntheitsgrad entsprechend zu steigern.
Die reale Infostation ist für mich nun Geschichte. Es bleibt die virtuelle, die im Laufe der Zeit diverse Informationen zum Welterbe, zur Siemensstadt selbst und drumherum liefern soll..

Die PhotoWalks und Workshops finden weiterhin statt, seit Mitte 2019 steigt allerdings das Interesse an Stadtführungen durch die weniger Bekannten Gebiete hier im Berliner Norden sehr: Charlottenburg-Nord und Siemensstadt in Spandau.

Aus den Rückmeldungen geht hervor, das die Teilnehmer meine intensiv recherchierten und verifizierten Fakten schätzen.
Dies gepaart mit einem Vortragsstil, der sie nicht mit Jahreszahlen quält, sondern auf die wahren Lebensgeschichten der jeweiligen Zeit eingeht.

Heute reicht meine Erfahrung von Privattouren ab einer Person, über die Normalgröße von etwa 25 Interessierten bis hin zu Massenführungen mit über 80 Teilnehmern, Gruppenführungen, sowie Aussenvorträgen vor 300 Zuhörern.
Beachten Sie bitte auch die Seite Referenzen.

Seit 2017 begleite ich exklusiv und im Auftrag der Besitzerin “Deutsche Wohnen SE” Fachbesucher zum museal erhaltenen, doch über das Jahr hinweg geschützten, Atelier von Hans Scharoun.


Internet:
Christian Fessel Fotografie: Web / Facebook
Die virtuelle Infostation Siemensstadt: Web / Facebook.


Der Text für meinen ersten Flyer vom Mai 2019.
Immer noch gültig.

Sie möchten gerne das UNESCO-Welterbe aus der Weimarer Republik kennenlernen, interessieren sich für das „Organische Bauen“, die Werkswohnungen im Grünen bis 1930 oder das gar das Bauhaus?

Oder eher für die Siedlung, die nur 10 Jahre lang existierte, die Kapelle, die zweimal ab- und dreimal aufgebaut wurde, die Luxusbebauung, die es nie gab und die doch über fast zwei Jahrzehnte hinweg auf den Stadtplänen verzeichnet war oder Berlins wohl einzige Monduhr?
Stadtumbau Nord, ein Wohngebiet für Privatiers, Speers Germania, die Siemensbahn und die U-Bahnlinie 7 – Jahrzehnte liegen diese Projekte auseinander und doch verbindet sie hier alle etwas Gemeinsames.

Siemensstadt:
Wie lebte es sich hier? Damals, in „Siemensstadt 1.0“. Hauptsächlich ein Architekt und doch zwei völlig unterschiedliche Baustile für Arbeit und Wohnen/Freizeit. Fortschrittlich.
Charlottenburg-Nord:
Mehr Erholungsgebiete als bebaute Flächen. Von sachlich-strikt, über “organische Architektur” bis hin zu quietschbunt. Von wichtigen Gedenkstätten bis zum riesigem Volkspark. Vielfältig.
Die beiden Ortsteile bieten mehr interessante Details, als man denkt. Entdecken Sie es mit mir auf den verschiedenen Touren.


Der damalige Flyer als PDF für den Download: HIER.
Referenzen, Medienberichte und aktuelle Downloads finden Sie HIER.

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