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Neue Tour:
„Sakralbauten der Siemensstadt & Moschee“

Zweimal zwei Kirchen. Und eine Moschee.

Tauchen Sie ein in spannende Geschichten zum Bau (und Abbau) der Gotteshäuser in der Siemensstadt von Spandau und lernen Sie die Symbolik zu deuten.
Inklusiv:
Der Besuch einer der schönsten Moscheen. Weltweit.
Sie wurde zeitgleich mit den besuchten Kirchen im Mogulstil erbaut.

Interessant für Jeden.

Dauer:1.5 + 1 Stunde
Länge:Etwa 1,1 Km + 500m
Treffpunkt:Christophoruskirche, Spandau – Siemensstadt
(genaue Angaben unten)
Diese Tour behandelt ausschließlich die Sakralbauten der Siemensstadt (und die Wilmersdorfer Moschee).
Die Entstehung der Siemensstadt in Spandau, die Industriekultur, sowie die Wohn- und Freizeitbebauung wird intensiv auf der Tour „Siemensstadt 1.0“ behandelt.
Zudem biete ich eine spezielle Tour zu der sogenannten Siemensbahn und zur hiesigen Verkehrssituation und -erschließung zwischen 1897 und 1930 an: „Die Siemensbahn

Die Sakralbauten der Siemensstadt.

Die Architekten: Janisch und Hertlein.

Karl Janisch

Janisch zeichnete Verantwortlich für die ersten beiden Sakralbauten: Die evangelische und die katholische Kapelle.
Die eine wurde abgetragen, die andere war stets auf Wanderschaft.

Hans Hertlein

Für Siemens war der vielseitige Hertlein ab 1914 der Gestalter der Industriebauten, die Architekturgeschichte geschrieben haben.
Und auch der Werkssiedlungen, die eher an Gartenstädte erinnern.
Und der Freizeitbauten.
Und: Er entwarf beide heutigen Sakralbauten der Siemensstadt.


Die Christophoruskirche

Unsere Tour beginnt vor der evangelischen Christophoruskirche. Seinerzeit wurden speziell die aus südlicher Richtung kommenden Menschen vom weithin sichtbaren Glockenturm empfangen: Er liegt in der Blickachse des Lenther Steigs. Die Klinkerverblendung hebt sich deutlich von der eher hell gehaltenen Wohnbebauung ab.
Heute wird diese Sicht durch den Baumbewuchs beiderseits der Straße zwar erschwert, dennoch ist der Anblick des 32m hohen Kirchturms auf den letzten Metern weiterhin recht imposant.

Straßenseitig ist der Kirche eine platzartige Erweiterung vorgelagert. Schon hier kann ein Betrachter einige Symbole im Mauerwerk und im Bodenbelag erkennen.
Der Turm wird beidseitig vom Pfarrhaus und Gemeindehaus flankiert.
Der eigentliche Kirchenbau verbirgt sich dahinter: Ungewöhnlich in der Form und wieder mit einer Vielzahl an Symbolen ausgestattet.

Aus zeitlichen Gründen werden wir den Kirchturm nicht besteigen. Dieser ist regelmäßig und kostenfrei geöffnet. Die Zeiten sind im Informationskasten vor der Kirche zu erfahren.

Diese Führung unterstützt Pfarrerin Frau Pohl und die Evangelische Kirchengemeinde Siemensstadt mit historischen Bildern, die exklusiv nur Mann mit Hut Touren für Führungen zur Verfügung gestellt werden.


Die St. Joseph Kirche

Der Kirchbau dieser katholischen Gemeinde steht markant auf einem Eckgrundstück mit drei ihn umgebenden Straßen. Nach Norden sind Pfarrhaus und Gemeindesaal angebaut und verbinden den Kirchbau fest mit der jeweils angrenzenden Wohnbebauung.

Von aussen fällt sicherlich zuerst die im Kirchturm eingelassene Monduhr auf. Bei näherer Betrachtung dann der imposante Eingangsbereich.
Innen entdecken wir auch hier eine ungewöhnliche Architektur.

Der Kirchturm ist grundsätzlich nicht für einen Besuch zugelassen.


Den Abschluss dieses Teils der Führung bilden die eingangs erwähnten ersten Kapellen. Diese sind leider nur noch virtuell, mit Hilfe historischer Fotos darzustellen.
Die Geschichte hinter Beiden aber so interessant, das sich dieser kleine Bildervortrag lohnt.


Der Siemensstädter Teil unserer Tour endet hier. Wer möchte, kann uns nun natürlich schon verlassen.
Ich möchte ihnen allerding dringend empfehlen, die kurze Reise nach Wilmersdorf mitzumachen. Es lohnt sich wirklich !


Die Wilmersdorfer Moschee

Die Aussenansicht der Berliner Moschee

Sie ist eine der schönsten Moscheen überhaupt. Weltweit.
Nur 20 Minuten mit der U-Bahn und kurzem Fußweg von der Siemensstadt entfernt. Zeitgleich mit den besuchten Kirchen erbaut.

Beachten Sie bitte:
Sollten Sie nicht ohnehin im Besitz einer Zeitkarte sein, benötigen Sie eine Fahrschein der Zonen AB. Erwerben Sie diesen bitte BEVOR wir uns an der Christophoruskirche treffen, damit es später keine unnötige Wartezeit gibt.
In der Moschee müssen Strassenschuhe grundsätzlich ausgezogen werden.
Ein Schleier braucht NICHT getragen zu werden.

Seit vielen Jahren verbindet mich ein äußerst freundschaftliches Verhältnis mit den Imamen und der Gemeinde dieses wundervollen Bauwerks. Unzählige Fotos und Videos habe ich über dieses Bauwerk erstellen dürfen. Bei vielen Festen und Aktivitäten bin ich dabei. Mit ganz besonderer Freude führe ich Sie daher zu dem kleinen Taj Mahal von Berlin.

Erbaut im Jahre 1926 ist dies die zweite Moschee, die in Deutschland errichtet wurde. Die Erste existiert nicht mehr. Diese ist somit auch die älteste Moschee Deutschlands.

Nachdem wir auf den Mogul-Baustil eingegangen sind und den Innenraum erkundet haben, steht der Imam, Herr Amir Aziz, gerne für Fragen zur Verfügung.

Treffpunkt: Vor der Christophorus Kirche in Spandau – Siemensstadt
Anschrift: Schuckertdamm 338, 13629 Berlin
Anbindung: U7 Bahnhof „Rohrdamm“ + 700m
Bus 123, Haltestelle „Straße am Schaltwerk“ + 400m
CarSharing: Fahrten von WeShare, DriveNow, Car2Go oder ShareNow können bequem entlang
der Nonnendammallee beendet werden.
Am Besten zwischen Gramme- und Wattstraße, von dort aus sind es
etwa 500m Richtung Norden.
Endpunkt:Entweder am U-Bahnhof „Siemensdamm“ bzw., wenn Sie zur Moschee
mitkommen, nähe U-Bhf „Fehrbelliner Platz“ & S-Bhf „Hohenzollerndamm“
Moschee:Für die Fahrt zur Moschee benötigen Sie einen gültigen Fahrschein (Zonen AB).
Zur Vermeidung unnötiger Wartezeit kaufen Sie diesen bitte VOR Beginn der
gesamten Tour.
In der Moschee müssen Strassenschuhe ausgezogen werden, die Damen brauchen
sich NICHT zu verschleiern !
Die Moschee befindet sich in der letzten Phase einer mehrjährigen, denkmalgerechten Sanierung. Die Aussenmauern erstrahlen bereits wieder im Glanz von 1926. Im Innenbereich könnte es evtl. zu Einschränkungen durch Gerüste kommen.
WICHTIGDie Teilnahme an den Führungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Es können Foto- oder Videoaufnahmen erstellt werden, die eventuell für Veröffentlichungen mit Bezug zu „Mann mit Hut Touren“ verwendet werden.
Mit einer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden (Rechtshinweis HIER).
Selbstverständlich freue ich mich auch immer über Fotos/Videos, die mir von Teilnehmern zugesandt werden. Bitte nennen Sie mir den Namen, der im Falle einer Nutzung neben dem Foto stehen soll und verwenden Sie diese Email:
info@mannmithuttouren.de oder nutzen Sie den Hashtag #MmhtBln
Vielen Dank

Text und sämtliche Fotografien dieser Seite: © Christian Fessel

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