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London : Crossrail

The "Elisabeth Line". Going underground. Deep underground.
For english language tours in Berlin, see this page, please.

  • Keine Kameras, keine Handies erlaubt!
  • 2 Stunden
  • 10 Personen

Das Londoner Jahrhundertprojekt. Unterirdisch.

Keine Fototour! Nicht für postings geeignet (siehe Sicherheitshinweise unten!)
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Die Geschichte

Im Jahr 1941 kam die Idee auf, mittels Eisenbahntunneln die Bahnhöfe Paddington und Liverpool Street miteinander zu verbinden sollten. Damals wie heute ein Projekt riesigen Ausmaßes. Wie immer dauerte es eine Weile, bis ein Entschluß gefasst wurde. In der Zwischenzeit wurden diverse andere, doch ebenso aufwendige Pläne erarbeitet.
Der heutigen Ausführung am nächsten kamen dabei die Ideen des Stadtplaners Patrick Abercrombie. Dieser hatte schon den County of London Plan von 1943 und den Greater London Plan von 1944 erstellt.
Letztlich wurde nur seine sogenannte "Route C" um 1970, allerdings für kleinere, für U-Bahnzüge, gebaut: Die Victoria Line.

Das "Crossrail"-Projekt wurde 1974 wage so benannt. Es entstand aus der Untersuchung der zukünftigen Verkehrsbedürfnisse heraus. Aus all den untersuchten Optionen übrig geblieben ist letztlich der östliche Teil der "Jubilee Line".
Allerdings hielten sich auch die Pläne für Verbindungstunnel größerer Dimension (also für Vorortzüge) hartnäckig: Von Paddington nach Liverpool Street, ein weiterer von Victoria nach London Bridge und auch ein Anschluss zum Flughafens Heathrow.
Für diese Tunnelplanungen gab denn auch eine Empfehlung zu einer Machbarkeitsstudie mit hoher Dringlichkeit.

Weitere 15 Jahre vergingen. Dann, 1989, sprach die "Central London Rail Study" eine Empfehlung für drei Tunnel nach British-Rail-Standard aus. Sie erhielten die Namen "East-West Crossrail", "City Crossrail" und "North-South Crossrail". "Crossrail" wurde nun offiziell als Bezeichnung eingeführt.
In dem Bericht finden sich weitere Linienvorschläge, wie beispielsweise eine Thameslink Metro und eine neue Chelsea–Hackney-Linie.

Noch einmal 12 Jahre sollten in's Land ziehen. Ab 2001 wurde der Ost-West-Plan nun tatsächlich weiterentwickelt.
Etwas später kam sogar die Idee zum "Superlink" auf. "Super" nicht nur in der räumlichen Dimension, sondern auch mit einem Kostenvoranschlag in Höhe von damals unglaublichen 13 Milliarden Pfund.
Zusätzlich zum Ost-West-Tunnel hätten neue Linien Cambridge, Ipswich, Southend-on-Sea, Pitsea, Reading, Basingstoke und Northampton erschlossen. Angeblich hätte der Superlink viermal so viele Fahrgäste befördert und als Ergebnis davon geringere Subventionen der öffentlichen Hand erfordert. Der Vorschlag fand keine politische Unterstützung.

Superlink war vom Tisch, Crossrail blieb.
Die raumplanerischen Maßnahmen wurden 2008 angeordnet, um den vorgesehenen Verkehrskorridor vor anderen Bauvorhaben zu schützen. Am 22. Juli 2008 erlangte der "Crossrail Act" durch königliche Zustimmung (Royal Assent) Gesetzeskraft.

Finanziell steht das Crossrail-Projekt dem Superlink allerdings in nichts mehr nach. Die vollständige Finanzierung läge, Stand 2008, bei 15,9 Milliarden Pfund. Im Dezember 2018 wurde mitgeteilt, das dies nicht mehr ausreicht, das endgültige Budget beläuft sich nun auf bis zu 17,6 Milliarden Pfund (einschließlich Notfallfinanzierung).

Gemäß dem ursprünglichen Zeitplan hätten die ersten Züge 2017 verkehren sollen. Eine im selben Jahr durchgeführte finanzielle Analyse ergab, dass durch eine einfachere, aber langsamere Bauweise (ermöglicht durch weniger Tunnelbohrmaschinen und Zugangsschächte) mehr als eine Milliarde Pfund eingespart werden könne. Somit verschob sich die Inbetriebnahme des zentralen Abschnitts um ein Jahr.


Eröffnung

London Rail gab 2014 bekannt, dass die MTR Corporation aus Hongkong den Zuschlag für die achtjährige Betriebskonzession erhalten habe, mit einer Option für zwei weitere Jahre. Es übernahm im Mai 2015 als Vorlaufbetrieb die Strecke von Liverpool Street nach Shenfield, Essex, sowie die Konzession für den Vorortverkehr von Paddington nach Reading und Heathrow.

Die Aufnahme des Bahnverkehrs im zentralen Tunnelabschnitt war ursprünglich im Dezember 2018 vorgesehen, wird aber voraussichtlich erst im Herbst 2019 in Betrieb gehen.

Bei Abschluss des Projekts soll die Strecke nach Königin Elisabeth II. in "Elizabeth Line" umbenannt werden.


Die Tour

Bei dieser sehr exklusiven Tour, sind wir Gäste von London Rail. Nach der Überprüfung (siehe unten) geht es per Baufahrstuhl weit in die Tiefe der unterirdischen Anlage.
Wir besichtigen einen bereits fertiggestellten Bahnhof und den Tunnel.
Mit etwas Glück besteht die Möglichkeit eine Testfahrt zu begleiten (keine Garantie!).
Ein Mitarbeiter erklärt den derzeitigen Stand (englische Sprache).

Ausgebuchte

Veranstaltung

Juni 2019
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