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Ein Welterbe entdecken

For english language tours, see this page, please.

  • Fotomotive
  • Etwa 2 Stunden
  • Ihr eigenes Tempo

Ein UNESCO-Welterbe der Weimarer Republik.

Jederzeit und im eigenen Tempo entdecken

Die App ist in Vorbereitung und steht bald zum herunterladen bereit.
Starten Sie Ihre Tour wann immer Sie möchten und in Ihrem eigenen Tempo. Die Offline-Funktion erlaubt es, die Tour jederzeit und überall zu hören.

Inhalt:
Die Siedlungen repräsentieren einen neuen Typus des sozialen Wohnungsbaus aus der Zeit der klassischen Moderne und übten in der Folgezeit beträchtlichen Einfluss auf die Entwicklung von Architektur und Städtebau aus. Gar zum UNESCO-Welterbe zählen sechs repräsentative Wohnhaussiedlungen und die "Großsiedlung Siemensstadt (Ringsiedlung)“ gehört als die größte mit dazu..

Architekten gaben auf höchstem Niveau eine städtebauliche und architektonische Antwort auf die Wohnungsfrage der Kaiserzeit:
Rationell geschnittene, modern ausgestattete und bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel, dafür mit Licht, Luft und Sonne.

Die qualitätsvolle Baukunst, die moderne Formensprache, die funktionalen Wohnungsgrundrisse und die städtebaulichen Figuren der Siedlungen lieferten international diskutierte und adaptierte Vorbilder für das ganze 20. Jahrhundert.
Planung und Bau der Siedlungen markierten einen historischen Wendepunkt im Städtebau und Wohnungswesen, wie er vielleicht nur unter den einmaligen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg möglich sein konnte?

Als Gegenmodell zur privatwirtschaftlichen Bauspekulation mit ihren Mietskasernen sollten sie eine neue Architektur für eine neue Stadt in einer neuen Gesellschaft verwirklichen. Ästhetische Vorstellungen der Avantgarde aus Kunst und Architektur verbanden sich dabei mit den sozialen Ideen der politischen Linken.
Gewerkschaftliche, genossenschaftliche und städtische Baugesellschaften wurden zu den Trägern dieser gebauten Utopie. Die Wohnanlagen stellen einen neuen architektonischen Typus dar. Die modernen Siedlungsstrukturen hoben sich stark von den zeitgenössischen Mietskasernen ab und ermöglichten einen gesünderen, höheren Lebensstandard auch für die ärmeren Bevölkerungsschichten.

In der Folgezeit übten die Anlagen großen Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus und somit auf Architektur, Städtebau und Landschaftsgestaltung aus.

Wer verstehen will, warum sechs Wohnsiedlungen in Berlin die Weihe des Welterbes erlangt haben, darf dabei nicht nur auf die Fassaden schauen.
Es geht hier weniger um die Anerkennung kühner Bauästhetik, als um die Würdigung einer Idee, der Idee des genossenschaftlichen Wohnungsbaus. Nicht Geld zu machen mit Mieteinnahmen, sondern Wohnraum, Lebensraum für die vielen zu schaffen, die sich in den Hinterhöfen drängten, das war der Gedanke. Der soziale Gedanke schlechthin.

In den Jahren der Weimarer Republik wurden die Siedlungen größer, städtischer, auch monumentaler. Aber immer hielten sie sich an den Gedanken eines durchgrünten städtischen Raums. Gleichzeitig bestimmten konsequente Funktionalität, Reihung, Sachlichkeit die Architektur des Neuen Bauens.
So entstanden Gebäudekomplexe von großer Überzeugungskraft und zeitloser Modernität.

In Weimar, Dessau und Berlin wird 2019 das hundertjährige Jubiläum der Bauhaus-Bewegung begangen. Vielen Interessierten ist unbekannt, dass die Spandauer Siemensstadt dazu erheblich beitragen kann.
Das UNESCO-Welterbe „Großsiedlung Siemensstadt“ verfügt über einen großen Bestand an hervorragend erhaltener Bauhaus-Architektur von 1930. Dies noch dazu im Wechsel mit der sog. organischen Architektur.
Eine fast einmalige Vergleichsmöglichkeit der beiden Richtungen in einem Bauprojekt.

Durch ein Denkmal spazieren, das viele Fußballfelder groß ist? Das geht tatsächlich, bei einer Führung durch das UNESCO-Welterbe ‚Großsiedlung Siemensstadt‘.
Dabei geht es nicht nur um die architektonischen Highlights, es wird auch viel Interessantes über das Berlin um 1930 erläutert.

Für wen war die Siedlung konzipiert, wer hat hier eigentlich gewohnt?
Haben die Architekten die Einkaufsmöglichkeiten vergessen?
Was hatte Siemens mit dem Projekt zu tun?
Und liegt die Siedlung nicht in Charlottenburg?

Diese und weitere Fragen werden bei einer mehr als zweistündigen Führung beantwortet.
Dabei gibt es auch viele teilweise versteckte Besonderheiten an den Bauten und Grünanlagen zu entdecken.
Außerdem gehen wir auf die Ausgangssituation und Hintergründe der ‚Berliner Moderne‘ und des Baus der Siedlung ein.

Historische Gebäude

Interessante Zeilenbauten des "Neuen Bauens" der Weimarer Republik:
Beispielsweise Bauhaus-Zeilen von Walter Gropius oder organisches Bauen des Hans Scharoun.
Selbstverständlich freue ich mich sehr über von Ihnen veröffentlichte Fotos. Bitte fügen Sie Ihren Bildern diesen Tag bei #MannMitHutTouren

Einheitspreis

Der Preis wird noch festgelegt.
Die Tour verbleibt immer bei Ihnen.

Gruppen / English

Gruppenführungen und Touren in englischer Sprache bei flexibler Terminabsprache gerne auf Anfrage.

All tours can also be booked in english language. Currently as a closed group only, but with fully flexible dates and arrangements. See THIS page, please.
Scheduled and ad hoc tours in english are possible if all other participants agree.

Einfach Erreichbar

Zum Treffpunkt kommen Sie sehr einfach mit der U-Bahn Linie 7 (zwischen den Bahnhöfen "Siemensdamm" und "Halemweg") und der Buslinie 123, Haltestelle "Goebelplatz". Fahrzeuge des CarSharing - Anbieters "DriveNow" können ebenfalls unweit (Nonnendammallee & Siemensdamm) abgestellt werden.

Ablauf (in Planung)

Start
Die Tour startet direkt am U-Bahnhof Siemensdamm.
Rundgang
Jeden Architekt und jede Zeile lernen Sie kennen.

Nicht nur die Bau-, sondern auch die Gartenarchitektur spielt hier eine große Rolle. Wir gehen darauf ein.

Sie erfahren sehr viel Informatives, einiges ungewöhnliches und ein paar Anekdoten.

Ende
Die Tor endet am Goebelplatz.
Von hier aus können Sie mit einem kleinen Spaziergang zwei U-Bahnhöfe der Linie 7 erreichen oder direkt den Bus 123 dahin hehmen.
Einheitspreis
  • Die Tour verbleibt für immer bei Ihnen.

Bewertungen

(allgemein)

Nach einem Rundgang mit enormem Wissen nach Hause gegangen! Toll.
Leonie Spitzer (auf Google)
Oktober 2018
Die Ringsiedling ist ein sehr spannendes Zeitzeugnis für sozialen Wohnungsbau der 30er Jahre. Man bekommt einen tollen Überblick über die progressiven Ideen der Architekten. Die Führung durch die Siedlung war richtig spannend. Viele Hintergrundiformationen.
Georg Charmbalis (auf Google)
Oktober 2018
Glückwunsch all denen die per Losverfahren an dieser exclusiven Führung teilnehmen dürfen. Inspiriert durch das Interesse am Thema Bauhaus meines Wochenend-Besuches hatte ich mich vorab an Christian Fessel gewand . Er hat uns in seiner Infostation an der Goebelstrasse in Siemensstadt mit viel Wissen und seiner unglaublichen Begeisterung auf die kurze aber interessante Führung der Infostelen durch das UNESCO Weltkulturerbe Siemensstadt bestens vorbereitet. Wir waren total begeistert (danke nochmal an C.F.,( er weiss schon warum 🙂 Euch allen viel Spass am 10.4.
Angelika V. (auf nebenan.de)
April 2019
Preis? Bald.

Zahlung im Appstore

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Persönlich geführt.

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