Stichwort & Enter

Stadtführung:
Charlottenburg-Nord &
ehem. Atelier Scharoun

Charlottenburg-Nord?

Gibt‘s da denn ‘was zu sehen?

Mehr Grüngebiete als bebaute Flächen. Die architektonische Gestaltung reicht von sachlich-strikt über organisch bis zu quietschbunt.
Sozialer Brennpunkt, berühmte Gedenkstätten und Berlins zweitgrößter Park. Dazu ein UNESCO-Welterbe und eine unvermutet hohe Dichte an denkmalgeschützten Gebäuden.
Und: Eine museal erhaltene, architektonische Perle. Exklusiv.
Entdecken Sie die Vielfalt.
Oder, als Antwort auf die Eingangsfrage: Ja, klar!

Dauer:Etwa zwei Stunden
Länge:Etwa 1,4 Km
Weiteres:Beachten Sie unbedingt die Angaben unten.

Welterbe

Bringen Sie den Ortsteil Charlottenburg-Nord mit einem UNESCO – Weltkulturerbe in Verbindung? Nein? Das wird sich nach dieser Führung geändert haben.
Tatsächlich beginnen wir direkt im Welterbe „Siedlungen der Berliner Moderne – Ringsiedlung Siemensstadt„. Die drei Zeilen des Bauhaus-Architekten Fred Forbát stellen den östlichen Abschluss des Welterbes dar. Andere, große Namen sind beispielsweise Walter Gropius und Hans Scharoun. Letzteren treffen wir auch auf unserer Tour wieder.
Tipp: Das Welterbe selbst lernen Sie intensiv mit der Führung Wohnen im Welterbe“ kennen.

Grün

Der Goebelplatz und der große Volkspark Jungfernheide. Beide etwa zeitgleich mit der „Großsiedlung Siemensstadt“ erbaut. Beide haben den Status eines Gartendenkmals.
Der Volkspark zur körperlichen Erbauung angedacht und ein Überbleibsel großer Planungen Charlottenburgs.
Der Goebelplatz wurde seinerzeit „Marktplatz“ genannt. Um ihn herum sollte es anders aussehen. Heute stehen hier Wohnbauten, errichtet im Heimatstil der Nationalsozialisten.
Der Grünstreifen zwischen U-Bhf. Halemweg und Popitzweg. Eine Schneise, die auch zu den damaligen Planungen Charlottenburgs gehörte. Seinerzeit nur auf Karten existent, dann durch Albert Speer erstmals umgesetzt, später von Hans Scharoun in seine Planungen integriert.
Dies sind die drei großen Grünanlagen. Auffällig ist die generell aufgelockerte Bebauung. Viel Licht, viel Luft.

Wohnen

Angefangen mit der Siedlung, die heute ein Welterbe darstellt. Weiter mit den Wohnungen aus der Zeit um 1935 herum.
Dann, etwa ab Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre, die großflächige Bebauung, wie wir sie heute entdecken.
Sozialer Wohnungsbau. Aber anders:
Aufgelockert. Farbig, teils sehr bunt. Das neue „liebste Kind der Deutschen“, das Automobil, wurde in die Planungen integriert. Erste „Shopping-Malls“ finden auch hier Einzug.
Dennoch: Zurückversetzt in die damalige Zeit, wird man weder „vom Blech“ noch von Läden erschlagen. Die architektonische Leistung kann größtenteils bis heute gewürdigt werden.
Ein Name sticht heraus: Hans Scharoun. Seine schöne Idee der Wohngehöfte konnte er nicht komplett umsetzen. Allerdings war er zufrieden. So zufrieden, das er selbst, der Erbauer der Berliner Philharmonie, hier gewohnt und gewirkt hat. Bis zu seinem Tode.

Ganz neu:

Die Untere Denkmalschutzbehörde des Landesdenkmalamtes hat kürzlich gemeinsam mit mir eine Farbuntersuchung zum Hochhaus von Hans Scharoun durchgeführt.
Auf der Tour am 1. November 2020 sehen Sie erstmals das Ergebnis als Fotosimulationen. Sie werden erstaunt sein.

Neugierig geworden ?

Den Inhalt der Führung kann ich hier natürlich nur andeuten. Die verhältnismäßig kurze Geschichte dieses Ortsteils ist spannend und birgt überraschendes. Und er ist im Wandel. Der angesprochenen Grünstreifen wird bis 2021 umgestaltet und der Bereich um den U-Bahnhof Halemweg, inklusive der Schule, wird in wenigen Jahren komplett anders aussehen.
Lassen Sie sich überraschen.

Tipp: Unsere Tour kann aus Zeitgründen die Erweiterung der Bebauung, die Paul-Hertz-Siedlung leider nicht behandeln.
Dies ist natürlich in Vorbereitung (entweder in Abänderung dieser Tour oder als Ergänzung). Speziell die besonderen Gedenkstätten und das Kloster werden Einige kennen. Wenn Sie Lust haben, erkunden Sie den Bereich selbst. Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie Tipps benötigen.

Exklusiv.

Zu ausgewählten Terminen inklusive ist „ein exklusiver Besuch auf höchstem Niveau“: das museal erhaltene Atelier von Hans Scharoun über den Dächern von Charlottenburg-Nord. Hier lebte und arbeitete der Architekt der Philharmonie bis zu seinem Tode.
Beachten Sie bitte die wichtigen Hinweise im Infoblock unten!


Konzeption und Durchführung: Christian Fessel, der langjährige Leiter der „Info Station Siemensstadt“ für das
UNESCO-Weltkulturerbe „Siedlungen der Berliner Moderne – Großsiedlung Siemensstadt / Ringsiedlung Siemensstadt“:

„Wie immer bei meinen Stadtführungen werden sowohl historische als auch gesellschaftliche Aspekte thematisiert.

Nicht trocken, langweilig und vollgestopft mit Zahlen, sondern locker, unterhaltsam und interessant für alle.“


Zeitung & Radio

Zum ehemaligen Atelier von Hans Scharoun gibt es zwei ganzseitige Zeitungsartikel mit mir:

Ebenso wurde ein kleines Feature mit meinem
Kooperationspartner, der Scharoun-Gesellschaft und mir als Gast
für rbb kulturradio ausgestrahlt:

Die im Beitrag genannten Öffnungszeiten zum „Tag des offenen Denkmals“ sind ab 2019 verändert. Bitte informieren Sie sich jährlich ab Mai im offiziellen Programm.
Ebenso gibt es für den angesprochenen „Infopoint“ seit September 2020 „neue Pläne“ von dritter Seite. Er lebt auf meine Initiative hin dennoch virtuell weiter als Infostation-Siemensstadt.de.


Besuchsmöglichkeiten
des ehemaligen Ateliers von Hans Scharoun

Wie schon die Vorbesitzerin, hat sich auch die derzeitige, die Deutsche Wohnen SE, klar für den Erhalt dieser architektonischen Perle ausgesprochen. Für Deutsche Wohnen SE hatte ich über viele Jahre hinweg die Schlüsselverwaltung inne und bin nun autorisiert, eigenständig Besucher dort hinaufzuführen.

Über das Jahr hinweg ist ein Besuch normalerweise ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten: Nachdem sie eine Genehmigung* erhalten haben, führe ich sie hoch.

Einzig am Berliner „Tag des offenen Denkmals“ (immer das zweite Wochenende im September) ist es jeweils nachmittags öffentlich zugänglich. Diese Termine sind entsprechend sehr stark ausgelastet und müssen seit 2019 mittels Voranmeldung und Limitierung der Besucherzahl reguliert werden.

Mit der oben beschriebenen Führung können Sie zu speziellen Terminen im Jahr das Atelier besuchen. Ganz entspannt.

* Zum Schutz des Ateliers und auch der Hausbewohner gegen eine zu hohe Besucherfrequenz ist eine Genehmigung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Fragen Sie hierzu gerne über das Kontaktformular für Sonderthemen bei mir an.


Eckpunkte:
Corona:Das Atelier Scharoun kann derzeit nur von sehr wenigen Personen gleichzeitig betreten werden. Eine Voranmeldung für die Tour ist daher notwendig.
Hygienekonzept
Atelier Scharoun:
Die Anzahl der Besucher ist entsprechend der geltenden Richtlinien berechnet und somit sehr stark herabgesetzt.
Im gesamten Innenbereich des Gebäudes besteht die Pflicht zum korrekten Tragen einer Mund-/Naseabdeckung.
Vor Beginn der Tour wurde das Atelier intensiv durchgelüftet, Türgriffe desinfiziert.
Während des Besuchs wird ständig gelüftet, die Tür zur Veranda ist während des Besuchs ständig geöffnet.
Es gibt eine Desinfektionsstation mit Desinfektionsmittel und Einmal-Papiertüchern.
Das Atelier befindet sich im 8. OG. Der kleine Aufzug zum 7. OG kann unter den geltenden Richtlinien nur von jeweils einer Person genutzt werden. Sie sind daher dringend angehalten, das Treppenhaus zu benutzen.
Zugang:Der Zugang zum Atelier ist generell nicht barrierefrei.
Treffpunkt:Wird Ihnen in der Bestätigung mitgeteilt.
Zeit:Beginn ist um 11:00 und um 14:15 Uhr.
Seien Sie bitte etwas früher am Treffpunkt, damit wir pünktlich starten können.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden.
Kosten:€ 15,- pro Person, leider keine Ermäßigungen.
Die „Berlin Welcome BACK Card“ wird akzeptiert (gültige Karte und Ausweis bitte vorzeigen).
Anmeldung:Da es sich beim Atelier Scharoun um einen Innenbereich handelt, ist derzeit eine Anmeldung nötig, um die Teilnehmerzahl zu begrenzen.
Bitte formlos per Kontaktformular
(bitte Uhrzeit & Personenzahl nicht vergessen).
Hygiene:Es gelten die derzeitigen Hygienebestimmungen:
Maskenpflicht, Listeneintrag und Abstandsregeln.
Anbindung:U7 Bahnhöfe „Halemweg“ oder „Siemensdamm“, plus ein paar Gehminuten.
Bus 123, Haltestelle „Goebelplatz“.
CarSharing:Fahrten von WeShare & ShareNow können entlang des
Siemensdamm beendet werden (am Besten nah der S-Bahnbrücke).
Von dort sind es dann etwa 8-10 Gehminuten zum Treffpunkt.
Direkt am Endpunkt befindet sich eine Jelbi-Station.
Auto:Normalerweise gibt es ausreichend kostenlose Parkplätze.
Fahrrad:Es gibt leider nahezu keine Stellplätze, nur diverse Laternenmasten.
Atelier:Beachten Sie, dass sich das Scharoun-Atelier in einem normalen Wohnhaus befindet. Nehmen Sie bitte entsprechend Rücksicht.
Fragen?Nutzen Sie einfach mein Kontaktformular.
WICHTIG:Die Teilnahme an den Führungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Es können Foto- oder Videoaufnahmen erstellt werden, die eventuell für Veröffentlichungen mit Bezug zu „Mann mit Hut Touren“ verwendet werden.
Mit einer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden (Rechtshinweis HIER).
Selbstverständlich freue ich mich auch immer über Fotos/Videos, die mir von Teilnehmern zugesandt werden. Bitte nennen Sie mir den Namen, der im Falle einer Nutzung neben dem Foto stehen soll und verwenden Sie diese Email:
info@mannmithuttouren.de oder nutzen Sie den Hashtag #MmhtBln
Vielen Dank

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Charlottenburg-Nord | Mann Mit Hut Touren
<small>Stadtführung:</small><br><b>Charlottenburg-Nord & <br>ehem. Atelier Scharoun</b> 7

Mehr Grüne als bebaute Fläche. Sachlich-strikt bis quietschbunt. Sozialer Brennpunkt & Berlins zweitgrößter Park. UNESCO-Welterbe und viel Denkmalschutz. Und: ein exklusiver Besuch im ehemaligen Atelier von Hans Scharoun. Fundiert und locker präsentiert von Christian Fessel, dem langjährigen Leiter der „Info Station Siemensstadt“ für das UNESCO-Weltkulturerbe.

Veranstaltungstyp: Event

Event-Anwesenheitsmodus: OfflineEventAttendanceMode

Veranstaltungs Status: EventScheduled

Darsteller: Organization

Name des Künstlers: Mann mit Hut Touren

URL des Künstlers: https://mannmithuttouren.de/

Anfangsdatum: 2020-11-01 11:00

Enddatum: 2020-11-01 13:00

Eintrittspreis: 15

Währung: EUR

Verfügbarkeit: InStock

Verfügbarkeit beginnt: 2020-11-01T11:00:00

Bewertung des Redakteurs:
5